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Tote Punkte und kleine Geschichten am Rande

(Über jeden auch noch so kleinen Hinweise wären wir dankbar)

 

Böhmen

  • Die Familie RECHENBERG(ER) soll aus Katharienberg oder Brandau in Böhmen gekommen sein. Im Kirchenbuch dort ist kein Hinweis zu finden. Eine weitere Quelle sagt "aus Forchheim". Wo lebten sie bevor sie in Deutschneudorf ansässig wurden?

 

Brandenburg

  • Der Sohn eines Tagelöhners Johann Andreas BEHRENDT aus Mittelbusch (heute Ferch) bekommt in Schmergow Land und Haus geschenkt. Die Frau Majorin von Arnstedt wird Taufpate seiner Kinder. Zur gleichen Zeit kommt der schwerverletzte August von Arnstedt (Sohn der Frau Majorin von Arnstedt) unter glücklichen Umständen nach der Schlacht von Königswartha (1813) nach Groß Kreutz auf sein Gut und stirbt dort. Gibt es da einen Zusammenhang?

 

  • BETTE und KLEMISCH aus Damsdorf, das KB Damsdorf ist 1812 verbrannt. Einträge aus vor dieser Zeit sind in das neue KB aus Erinnerungen übernommen worden.

 

  • Am 03.11.1796 wird der Schmiedemeister Ernst Heinrich Christian MANEGOLD in Plötzin mit Catharina Elisabeth Becker getraut. Nach Rückrechnung auf Grund seines Sterbeeintrages im KB Plötzin ist er um 1771 geboren. Es war aber nicht in Plötzin bzw. Derwitz. Woher kam er?

 

Niederschlesien

  • In Poischwitz bei Jauer fanden 1813 Waffenstillstandsverhandlungen mit Napoleon statt. Es gibt Hinweise, dass daran auch das Gut der Familie HERZOG als Ort der Verhandlung beteiligt war.

 

Sachsen-Anhalt

  • Von Anfang 1749 bis Ende 1754 lässt sich der Bader und Chirurgus Johann Christian SCHARFFE ( SCHARFE / SCHARFF ) in Kelbra nachweisen. Es gibt von ihm im Kirchenbuch Kelbra keinen Taufeintrag und keinen Traueintrag seiner ersten Ehe mit Johanna Friederique NN. Es ist also anzunehmen, dass er nach Kelbra zu gezogen ist. Woher kam er? Weitehin lässt der Medicus Ludwig SCHARFF 1692 und 1694 in Kelbra zwei Kinder Taufen. Als Taufpate steht dort u.a. der bekannte Medicus Benjamin SCHARFF. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Familien.

 

  • Suchen alle Hinweise auf den seltenen Namen UTGENANNT/UTHGENANNT im Raum Eisleben/Sangerhausen.

 

Sachsen

  • Hans Löscher erwähnt in seinem autobiografischen Roman "Alles getrennte findet sich wieder" einen alten Sägemüller: "Aus jenen frühen Tagen stammen zwei kleine Geschichten, die mein Vater von dem alten Sägemüller am Holzteich erfahren hat, einem feinen und klugen Manne." Dieser Sägemüller soll mein UrUrOpa Eduard Wilhelm MÜLLER gewesen sein. Leider sind die meisten Unterlagen des Autors während eines Bombenangriffs in Magdeburg vernichtet worden sein. Gibt es da vielleicht doch noch Manuskripte?

 

  • Der Bildhauer Paul Richard LIETZE (geboren in Berlin) war der Schwager meiner Uroma Selma Milda MÜLLER geb. FRIEDEMANN aus Pfaffroda. Er wird scheinbar nur einmal in den Zeittafel des Mittleren Ergebirgskreises erwähnt. Hat er sonst keine Spuren hinterlassen?

 

  • Über eine Zeit von fast 600 Jahre (1330-1903) gehört die Familie HEIDENREICH/HEYDENREICH zu unseren Ahnen. In der Vergangenheit ist schon viel über diese Familie geschrieben worden. Einige dieser Werke stehen in unserem Bücherschrank. Es schlummern aber bestimmt noch irgendwo nicht bekannte Details. Von denen würde uns vor allem der Großwaltersdorfer bzw. Deutschneudorfer Teil interessieren. Aber auch was aus den Anderen geworden ist, kann zum insgesamten Überblick über die Familie und deren Geschichte sicher beitragen.

 

Thüringen

  • Vor Johann Karl VIOL gab es den Nachnamen VIOL in Günstedt (LK Sömmerda) nicht. Er ist etwa 1749 in einem der umliegenden Orte geboren und später nach Günstedt gezogen. 1782 hat er in Günstedt geheiratet. Das Datum findet sich nur als Nachtrag im Sterbeeintrag seiner Frau. Die Kirchenbücher von 1756-1798 sind nicht mehr vorhanden. Wo kam er her?